EFEE ZWEITER INTERAKTIVER WORKSHOP - OSH4EDU-PROJEKT

Am 27. Januar 2021 organisierten EFEE und ETUCE gemeinsam mit dem irischen Partner der Association of Community and Comprehensive Schools (EFEE Mitglied) den zweiten interaktiven Workshop im Rahmen des Projekts "OSH4Edu - European Sectoral Social Partners in Education Enhancing Risk Assessment in Education Institutions". Ursprünglich sollte dieser zweite Workshop, der sich an nordeuropäische Länder richtete, in Dublin stattfinden, doch aufgrund des Ausbruchs der Covid-19-Pandemie konferierten die Teilnehmer online.

Frau Michaela Seifert (EU-OSHA) eröffnete den Workshop mit einer einführenden Präsentation zu den Online Interactive Risk Assessment Tools (OiRA). Frau Seifert skizzierte die vielen Vorteile und begrüßte das aktive Engagement der Sozialpartner, da diese eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung dieser Tools spielen. Im Anschluss daran gaben Isaline Ossieur (EFEE) und Marie Raverdeau (ETUCE) den Mitgliedern sowohl einen praktischen Überblick über die Tools als auch einen Überblick über das laufende OSH4Edu-Projekt und dessen Ziele für die Implementierung dieser OiRA-Tools. Im Anschluss an diese Präsentationen stellten John Irwin (EFEE) und John MacGhabann (ETUCE) den Teilnehmern die irischen nationalen Tools vor und berichteten von Beispielen bewährter Praktiken und Hindernissen bei der effektiven Nutzung der OiRA-Tools in ihrem nationalen Umfeld.

Nach einer Mittagspause war die erste Nachmittagssitzung einer Podiumsdiskussion über die Rolle der Sozialpartner bei der Nutzung und Verbesserung der bestehenden OiRA-Tools in Bildungseinrichtungen gewidmet. Praktische Beispiele wurden aus der belgisch-flämischen Perspektive von Dirk Debroey (EFEE) und Jean-Luc Barbery (EGBW) auf der einen Seite und aus der polnischen Perspektive von Mieczyslaw Blonski (EFEE) und Tomasz Gryzcan(EGBW) auf der anderen Seite dargestellt. Vor allem die Nützlichkeit des OiRA-Tools bei der Erkennung gemeinsamer Probleme in Schulen oder bei der Durchführung von Benchmarks mit anderen EU-Mitgliedstaaten wurde während dieser Podiumsdiskussion hervorgehoben.

Die beiden nächsten Sitzungen untersuchten die Möglichkeit der Entwicklung eines OiRA-Tools für den Hochschul- und Forschungssektor einerseits und den Berufsbildungssektor andererseits. Die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen bei der Entwicklung eines OiRA-Tools im Hochschulbereich wurden aus finnischer Sicht von Heikki Holopainen (EFEE) und Teija Golnick (ETUCE) behandelt. Es wurde betont, wie wichtig es ist, eine Sicherheitskultur in den Hochschulen zu schaffen, die derzeit durch aktuelle Herausforderungen wie Fernarbeit oder das Aufkommen sozialer Medien den digitalen Wandel beschleunigt. In Bezug auf die Berufsbildung boten Ulrike Bollmann (ENETOSH) und Tatjana Babrauskiene (ETUCE) den Mitgliedern eine umfassende Präsentation über die Implementierung des OiRA-Tools in diesem spezifischen Sektor. Beide Referentinnen betonten, wie wichtig es ist, die Integration von Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in die Bildungssysteme zu fördern, um die Qualität der Bildung zu verbessern und eine Kultur der Prävention aufzubauen.

Schließlich wurde der zweite interaktive Online-Workshop im Rahmen des OSH4Edhu-Projekts mit den Schlussworten von Susan Flocken, Europadirektorin des EGBW, und Daniel Wisniewski, Generalsekretär von EFEE, beendet, die sich bei den Teilnehmern für den Austausch der verschiedenen Erfahrungen und Best Practices bedankten und sie alle zur Abschlusskonferenz am 6. Mai 2021 einluden.

 

Für weitere Details wenden Sie sich bitte an isaline.ossieur@educationemployers.eu.

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Paul George Trikot