LEITARTIKEL DES GENERALSEKRETÄRS EFEE

Der Ausbruch von COVID-19 in Europa und seine Auswirkungen auf das Bildungswesen

Liebe EFEE Mitglieder und Freunde,

Der jüngste Ausbruch der COVID-19-Pandemie in Europa hat das Leben von Tausenden von Menschen bedroht, soziale Interaktionen eingeschränkt und das normale Funktionieren der europäischen Volkswirtschaften zum Stillstand gebracht. Der Europäische Verband der Arbeitgeber im Bildungswesen möchte allen, deren Familien und Angehörige von der Ausbreitung dieser Krankheit betroffen sind, sein Mitgefühl aussprechen und dem medizinischen Personal für seinen Einsatz und seinen Mut bei der Bekämpfung der Pandemie danken. Darüber hinaus danken wir dem Bildungspersonal aller Ebenen, das trotz der Pandemie weiterarbeitet, um dem medizinischen Personal die Betreuung der Patienten zu ermöglichen.

Der Ausbruch dieser globalen Pandemie wird den europäischen Gesellschaften mit Sicherheit erheblichen Schaden auf gesundheitlicher, sozialer und wirtschaftlicher Ebene zufügen. Vor diesem Hintergrund hat sich EFEE mit dem Europäischen Zentrum der Arbeitgeber und Erbringer von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse (CEEP) zusammengeschlossen, um die Bedeutung aller Dienstleistungen von allgemeinem Interesse einschließlich der Bildung auf europäischer Ebene in dieser kritischen Zeit zu unterstreichen. Gemeinsam mit CEEP haben wir daher eine spezielle Plattform mit dem Namen "SGIs on the frontline against COVID-19" eingerichtet, auf der wir bewährte Praktiken aus verschiedenen Sektoren über ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie austauschen.

Gleichzeitig setzen wir unsere Lobbyarbeit bei den europäischen Institutionen fort, um die europäische Bildungsfinanzierung zu erhalten, die Investitionen der Mitgliedstaaten in die Bildung zu fördern und sozialpolitische Maßnahmen und Finanzinstrumente zu unterstützen, die den Übergang von der Bildung in den Arbeitsmarkt ermöglichen.

Darüber hinaus werden die Auswirkungen von COVID-19 auf den Bildungssektor das Hauptthema des nächsten Treffens der Arbeitsgruppe für den europäischen sektoralen sozialen Dialog im Juni 2020 sein. Wir möchten, dass unsere Mitgliedsorganisationen im Interesse der Stärkung des Bildungssektors für die Zukunft über Bedrohungen und mögliche Lehren aus dieser Krise diskutieren.

Schließlich bereiten EFEE und ETUCE derzeit eine gemeinsame Erklärung zu den Auswirkungen von COVID-19 auf den Bildungssektor mit politischen Empfehlungen an die Europäische Kommission vor.

Wir hoffen, dass diese plötzliche und noch nie dagewesene Krise überwunden wird und die europäische Zusammenarbeit bald wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin müssen unsere Handlungen und Gedanken auf die tapferen Männer und Frauen gerichtet sein, die an vorderster Front gegen die Pandemie kämpfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel Wisniewski

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